Noch mehr Totenköpfe
Zurück zu Fidus und den Totenköpfen und Vexierbildern. Der Totenkopf war nicht nur eine Art Leitmotiv der klassischen Kunst, sondern auch ein beliebtes Motiv der Kunst um die Wende des 19. zum 20. Jahhundert. So zeichnete Sascha Schneider, der als Gestalter von Titelbildern zu Werken Karl Mays bekannt geworden ist, einen vexierbildartigen Totenkopf für eine 1897 herausgekommene Ausgabe von Johann Wolfgang von Goethes Faust. [1] Als Vorlage dazu kann eine Illustration von Ludwig Rades für das Gedichtbuch Erde von Emanuel Freiherr von Bodman, das 1896 erschienen ist, gesehen werden. [2]
Weitere, zu Vignetten stiliiserte Totenköpfe, die es wert sind, hier erwähnt zu werden, sind diejenigen von Ernst Ludwig Kirchner im Zusammenhang mit dem Entwurf einer Friedhofsanlage, seiner Diplomarbeit als Architekt an der Technischen Hochschule Dresden 1905. [3]
- Die Titelbilder sind auf der Website der Karl-May-Gesellschaft unter Titelbilder zu Karl Mays Werken von Sascha Schneider zu finden. [↩]
- Die Seite mit dem Totenkopf-Motiv wurde auch abgedruckt in: Simplicissimus, 1. Jahrg. 28. November 1896, Nr. 35, S. 3. In derselben Ausgabe erschien eine Zeichnung von Fidus zum Gedicht Bruderseele von Korfiz Holm. Online: Simplicissimus. [↩]
- Der Architekt Ernst Ludwig Kirchner. Entwurf einer Friedhofsanlage, Diplomarbeit als Architekt an der Technischen Hochschule Dresden 1905. München 1999. S. 11. [↩]
Letzte Änderung: 31. Januar 2010





