Janitschek, Maria
Maria Janitschek, * 22. Juli 1859 in Mödling bei Wien, † 4. Mai 1927 in München, Schriftstellerin.
Janitschek verbrachte ihre Kindheit in Ungarn. Seit 1878 lebte sie in Graz, wo sie sich unter Pseudonym journalistisch betätigte. 1882 heiratete sie den dem Kunsthistoriker Hubert Janitschek, mit dem sie zuerst in Strassburg und seit 1892 in Leipzig. Seit 1894 lebte sie als Witwe in Berlin, seit 1902 in München.
Eine Reihe ihrer Veröffentlichungen erschien in Max Spohrs Verlag Kreisende Ringe.
Veröffentlichungen:
- Pfingstsonne. Novelle, Breslau 1903.
- Die neue Eva, 1902.
- Die Amazonenschlacht, Leipzig 1897.
- Ninive. Roman, Leipzig 1896. Bilderschmuck von Fidus. Online: Ninive.
- Im Sommerwind. Gedichte, Leipzig 1895.
- Lilienzauber, Leipzig 1895.
- Atlas. Novelle, Berlin 1893.
- Klare Rechnung. Online im Projekt Gutenberg-DE: Klare Rechnung.
Gedichte in Sammelbänden und Zeitschriften
Literatur
- Söhnke Callsen, “Maria Janitschek – eine vergessene Autorin der Jahrhundertwende? Versuch eines werkbiographischen Portraits”, in: Literatur und bürgerliche Frauenbewegung im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Forschungsberichte und Studien, Hamburg 2010, S. 73-89. Online: Maria Janitschek – eine vergessene Autorin der Jahrhundertwende?.
- Heinz Rieder, “Maria Janitschek”, in: Neue Deutsche Biographie, 10, 1974, S. 334. Online: Maria Janitschek.
- Margarete Volsansky, Die Lyrik Maria Janitscheks, Dissertation, Wien 1950
- Isolde Wernbacher, Maria Janitschek. Persönlichkeit und dichterisches Werk, Dissertation, Wien 1950.
Links
- Maria Janitschek, Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia.
- Maria Janitschek beim Projekt “Frauenliteratur der österreichischen Moderne” der Österreichischen Nationalbibliothek.
Letzte Änderung: 12. Mai 2012


