Keller, Alwine von
Alwine von Keller (auch Alwine Horneffer), * 10. Juni 1878, † 31. Dezember 1965 in Interlaken, Pädagogin und Psychoanalytikerin.
Um 1897 ist Alwine von Keller erstmals Paul Geheeb begegnet. Ab Frühjahr 1916 war sie Lehrerin in der Odenwaldschule und wurde bald enge Vertraute von Geheeb.
1912 war sie an der Fründung des St.Georgs-Bunds beteiligt.
Ab 1934 war sie in Deutschland, England und der Schweiz, nach Kriegsausbruch als Schülerin von Carl Gustav Jung in der Schweiz tätig. Zu den von ihr analysierten Personen gehörten Paul Geheeb und Edith Geheeb-Cassirer.
Alwine von Keller war in erster Ehe verheiratet mit Dr. Hans Teichmüller, der 1898, nach etwa einem Ehejahr starb. In zweiter Ehe war sie verheiratet mit Dr. Franz Horneffer, der nach kurzer Ehe an Typhus starb. Es folgte eine dritte Ehe mit Winfried Köhler (während der Zeit des 1. Weltkrieges; später von ihm geschieden).
Veröffentlichungen
Ein Zwiegespräch. St. Georgs-Bund, Woltersdorf bei Erkner (1918). Mit Illustrationen von Fidus.
Bereitung. Achtundzwanzig Gedichte, St. Georgs-Bund, Woltersdorf bei Erkner (1912). Mit Buchschmuck von Fidus.
Saul und David. Leipzig o. J.
Literatur
Links
Geheeb-Archiv, Alphabetische Übersicht über die im Geheeb-Archiv befindliche private und geschäftliche Korrespondenz von Paul und Edith Geheeb-Cassirer, Buchstaben I-K.
Interviews, Reden, Gespräche, Interview mit Alwine von Keller über Paul Geheeb.
Letzte Änderung: 3. Mai 2012


