Fidus-Projekt

Kunst und Lebensreform

Lucke, Maria

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Maria Lucke, Malerin und Dichterin.

Nachdem er Maria Lucke 1902 in Berlin kurz gesehen hatte, lernte Fidus sie auf dem Grappenhof in Amden näher kennen, woraus eine Liebesbeziehung entstand. Nach einer Reise mit Fidus an die Adria und die dalmatische Küste folgte sie ihm 1906 zusammen mit Heta von Hackwitz nach Zürich, wo sie bei Fina Zacharias wohnten. 1909 kam es zur Trennung zwischen ihr und Fidus.

Maria Lucke galt als medial veranlagt. 1923 war sie Mitglied der Loge Hypathia der Thesosophischen Gesellschaft Adyar. [1]

Veröffentlichungen: Am Herzen Weimars. Herbstgedichte in Erinnerung an die Goethezeit. Wachwitz bei Dresden. Die Titelschrift des Büchleins wurde von Fidus entworfen.

Literatur: Roman Kurzmeyer: Viereck und Kosmos. Künstler, Lebensreformer, Okkultisten, Spiritisten in Amden, 1901-1912, Max Nopper, Josua Klein, Fidus, Otto Meyer-Amden. Zürich 1999. Zu Fidus und Maria Lucke insbesondere S. 71-92. – Janos Frecot, Johann Friedrich Geist, Diethart Kerbs: Fidus. 1868-1948. Zur ästhetischen Praxis bürgerlicher Fluchtbewegungen. Erweiterte Neuauflage. Hamburg 1997.

  1. Zander, S. 207. []

Letzte Änderung: 11. April 2011


Verfasst von Edi Goetschel

August 3rd, 2009 um 10:29 pm

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