Ulrich Wilhelm Züricher
Ulrich Wilhelm Züricher, * 30. August 1877 in Bern, † 1961, Maler, Grafiker und Schriftsteller.
Züricher machte in Bern die Maturität, studierte von 1896 bis 1900 Architektur am Polytechnikum in Zürich und von 1900 bis 1905 Malerei in Paris. Im Winstersemster 1905/06 studierte er Anatomie an der Universität Zürich. [1] . Es folgten Studienreisen nach Italien, Holland, Deutschland und Dänemark. Danach lebte er abwechselnd in Zürich und im Berner Oberland. Seit 1911 wohnte er in Ringoldswil ob Gunten am Thunersee.
Züricher war mit Fina Zacharias befreundet. Wahrscheinlich über sie machte er Bekanntschaft mit Fidus. 1906 war Züricher an der Zeitschrift Polis um Fritz Brupbacher beteiligt.
Nachlass
- Ulrich Wilhelm Züricher, Nachlass in der Burgerbibliothek Bern (Materialien zur Person und zum Werk, Manuskripte, Korrespondenz)
- SLA-CAL-Ms-B-Sq-56/1.1, SLA-CAL-Ms-B-Kq-108/1-9, SLA-CAL-Ms-B-Kq-108/1-9.1, Schweizerisches Literaturarchiv, Korrespondenz zwischen Züricher und Carl Albert Loosli (1920-1937).
Literatur
- Margrit Gautschi-Züricher (Hrsg.): Gedenkschrift. Bertha Züricher: 1869-1949; Ulrich Wilhelm Züricher: 1877-1961; Gertrud Züricher: 1871-1956. M. Gautschi-Züricher, Sigriswil 1988. Katalog zur Ausstellung im Zentenhaus Köniz, Juli 1988.
- Der sanfte Trug des Berner Milieus. Künstler und Emigranten 1910-1920. Kunstmuseum Bern, 26. Februar bis 15. Mai 1988.
- W. Gorgé: Ulrich Wilhelm Züricher. Ein Maler und Dichter der Alpen. In: Monatsschrift des Schweizer Alpenclub, VII, 1931, Nr. 5.
- Carl Brun: Schweizerische Künstler-Lexikon, III. Band S-Z. Frauenfeld 1913. S. 576 f.
- Katalog Gemälde-Ausstellung im Helmhaus 15. November bis 2. Dezember 1903: Ernst Geiger, Bertha Züricher, Wilhelm Züricher. Zürich, Helmhaus Zürich 1903.
- Matrikeledition der Universität Zürich, Matrikel-Nummer 15953 [↩]
Letzte Änderung: 6. Dezember 2011



